Aprofi

APROFI (= Agricultural PROduce fellowship for Family Improvement / NGO) ist eine seit 1991 bestehende Selbsthilfeorganisation von Kleinbauern in der Kagera Region im Nordwesten Tansanias.

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Ziel der Organisation ist die Verbesserung der Lebensumstände der zwölf Mitgliedsfamilien, aber auch der gesamten Bevölkerung der Gegend.

Dies wird erreicht durch:

  • Förderung moderner und nachhaltiger Landwirtschaft (einschließlich Viehhaltung)
  • Schulungen zur ausgewogenen Ernährung
  • Anhebung des Bildungsstandards
  • Bewirtschaftung eines Gemeinschaftswaldes
  • gesicherte Aufbewahrung der Ernte
  • Vorschulbildung der Kinder in einem Montessori-Kindergarten

Ziel der Organisation ist die Verbesserung der Lebensumstände der zwölf Mitgliedsfamilien und der gesamten Bevölkerung der Gegend. Dies soll durch eine Förderung moderner und nachhaltiger Landwirtschaft (einschließlich Viehhaltung) erreicht werden.

Hierdurch wird gesündere Ernährung gewährleistet.

Außerdem wird die Hebung des Bildungsstandards angestrebt. Bei allen Aktionen der NGO ist ihr aber auch eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Organisation wichtig. Die Mitgliedsfamilien treffen basisdemokratische Entscheidungen und besuchen einander in regelmäßigen Abständen, um sich gegenseitig zu beraten.

Sie sind sich einig darin, dass ihre Fortschritte primär auf eigener Anstrengung beruhen: „Wir glauben, dass jede Hilfe, die uns gegeben wird, unsere Eigenleistung ergänzen und nicht die Basis für unsere Entwicklung sein sollte“. So pflanzte und pflegt jede Familie mindestens 120 standortangepasste Nutzbäume - auch um der Bodenerosion vorzubeugen -, kultiviert 1.000 Ananaspflanzen und hält eine Milchkuh.

APROFI bewirtschaftet einen Gemeinschaftswald, um die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Baumarten zu erforschen, und organisiert Seminare zur Bekämpfung von Brandrodungen – einer traditionellen Gewohnheit in der Region, die große Probleme für Umwelt und Aufforstungsbestrebungen nach sich zieht.

Zur gesicherten Aufbewahrung der Ernte wurde ein Container aufgestellt, in dem die Familien ihre Erträge einlagern können. Ein Teil davon kann dann außerhalb der Saison zu besseren Preisen verkauft werden. Der andere Teil wird als Saatgut verwendet.

In den letzten Jahren ist es der NGO, vornehmlich durch Unterstützung von Privatpersonen aus Deutschland und Marafiki wa Afrika e.V., gelungen, eine Vorschule aufzubauen, die nach den pädagogischen Grundsätzen Maria Montessoris arbeitet. Nachdem zunächst mit einer Gruppe mit 25 Kindern begonnen wurde, konnte mittlerweile ein zweiter Raum gebaut werden, der eine weitere Gruppe beherbergt. Um Vorschulbildung auf hohem Niveau gewährleisten zu können, wurde außerdem die Ausbildung zweier neuer Lehrkräfte im internationalen Montessori-Zentrum in Mwanza von Marafiki wa Afrika e.V. finanziert.